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Integration und gesellschaftliche Teilhabe

Schutz für Verfolgte und rechtliche Grundlagen

Die Worpsweder CDU steht für den Schutz von Verfolgten und Geflüchteten.

Das Grundrecht auf Asyl (Art. 16a Grundgesetz) gilt für Verfolgte, während der Flüchtlingsschutz auf internationalem Recht (Genfer Konvention, EU-Recht) basiert. Für die CDU sind diese Grundrechte unumstößlich.

Kernposition:

  • Das Grundrecht auf Asyl (Art. 16a GG) und der internationale Flüchtlingsschutz auf Basis der Genfer Flüchtlingskonvention und des EU-Rechts gelten als unverrückbare Grundlagen.
  • Diese betonen den Schutz von Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen.

Integration durch Bildung, Sprache und Arbeit

Integration gelingt vor allem durch Bildung, Sprache und aktive Teilhabe. Der frühzeitige Erwerb der deutschen Sprache sowie der Zugang zu Schule, Ausbildung und Arbeit sind zentrale Voraussetzungen dafür, dass neu angekommene Menschen eigenständig werden und langfristig einen selbstverständlichen Platz in unserer Gesellschaft finden.

Kernposition:

  • Die CDU versteht Integration als aktiven, beiderseitigen Prozess.
  • Früher Spracherwerb, Zugang zu Bildung und Ausbildung sowie berufliche Teilhabe sind entscheidend, um Unabhängigkeit und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Integration vor Ort in Worpswede

Das heißt für die CDU in Worpswede neben der Bereitstellung von Wohnraum eine Einbindung in das gemeindliche und kulturelle Leben in Worpswede.

Dieses kann durch Unterstützung in den Sportvereinen und anderen Vereinen erfolgen, z. B. durch Mithilfe als Übungsleiter, Übungsleiterhelfer oder Betreuer von Sportgruppen, als „Helfer“ in den Museen oder als Fahrerinnen oder Fahrer des Bürgerbusses.

Worpswede verfügt über starke bürgerschaftliche Strukturen, die für eine gelingende Integration unverzichtbar sind.

Ehrenamtliches Engagement, Vereine, Nachbarschaften sowie generationenübergreifende Programme wie „Jung hilft Alt – Alt hilft Jung“, Bürgerpatenschaften oder begleitete Begegnungsformate schaffen Vertrauen, fördern gegenseitiges Verständnis und wirken sozialer Isolation entgegen.

Gerade in einer Gemeinde mit vielen älteren Menschen sowie Pflege- und Senioreneinrichtungen entstehen so konkrete Begegnungen, in denen Verantwortung übernommen, Alltag geteilt und Integration praktisch gelebt wird.

Kernposition:

  • Integration soll vor Ort im Alltag gelebt werden: durch gemeindliche Netzwerke, kulturelle Teilhabe und Vereinsarbeit.
  • Die Gemeinde und viele Ehrenamtliche engagieren sich bereits vielfältig in der Unterstützung von Geflüchteten, etwa über Bürgerpatenschaften, Begegnungsformate und generationenübergreifende Initiativen.

Eigenverantwortung und gesellschaftlicher Beitrag

Ziel dieser Integrationsarbeit ist es, dass neu zugewanderte Menschen nicht dauerhaft auf Unterstützung angewiesen bleiben, sondern sich schrittweise zu selbstständigen, verantwortungsbewussten und aktiven Mitgliedern der Gemeinschaft entwickeln.

Integration bedeutet dabei nicht den Verlust der eigenen Identität, sondern die Möglichkeit, individuelle Fähigkeiten, Erfahrungen und kulturelle Perspektiven konstruktiv in gesellschaftlich relevante Bereiche einzubringen und so einen positiven Beitrag für die gesamte Gemeinde zu leisten.

Kernposition:

  • Ziel ist es, dass Zugewanderte dauerhaft eigenständig und aktiv am Gemeindeleben teilnehmen.
  • Integration bedeutet nicht Assimilation, sondern das Einbringen eigener kultureller Erfahrungen in die Gemeinschaft.

Werte, Regeln und Verantwortung

Grundlage des Zusammenlebens sind die Werte unserer freiheitlichen, demokratischen und rechtsstaatlichen Ordnung.

Es gelten:

  • Gleichberechtigung
  • Meinungsfreiheit
  • die Ablehnung von Gewalt
  • der Respekt vor Recht, Eigentum und den Regeln des gemeinschaftlichen Zusammenlebens

Eine funktionierende Willkommenskultur kann dabei keine Einbahnstraße sein, sondern setzt Offenheit, Mitwirkung und Verantwortungsbereitschaft auf beiden Seiten voraus.

Kernposition:

  • Maßstab des Zusammenlebens sind die Werte der freiheitlich demokratischen Grundordnung: Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit, Gewaltfreiheit und Respekt.
  • Integration wird als zweiseitiger Prozess verstanden – sie setzt sowohl Offenheit der Aufnahmegesellschaft als auch Engagement der Zugewanderten voraus.

Unser Ziel

Worpswede steht für eine Integrationspolitik mit klaren Erwartungen, verlässlichen Strukturen und einer menschlichen Haltung – getragen von Verantwortung, Respekt und dem gemeinsamen Ziel eines starken gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Insgesamt positioniert sich die CDU Worpswede für eine menschenwürdige, realistische und wertegebundene Integrationspolitik, die auf gegenseitige Verantwortung, Bildungschancen und bürgerschaftliches Engagement baut.

Das spiegelt auch die erfolgreiche Arbeit des Worpsweder Integrationsteams wider, das derzeit rund 283 Geflüchtete unterstützt, von denen viele bereits Arbeit gefunden oder sich selbst versorgen.